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FT 05 Berufliche Rehabilitation/Inklusion:
Teilhabe realisieren durch berufliche Rehabilitation im Sozialraum: good-practice-Beispiele bedarfsgerechter Ausdifferenzierung und Erweiterung regionaler Angebotsstrukturen

Kurzbeschreibung:

Teilhabe wird vor Ort, abhängig von der Verfügbarkeit und Struktur regionaler Angebote, umgesetzt. Netzwerke engagierter Akteur*innen sind auch für eine inklusive Berufsbildung entscheidend: Die Selektivität des beruflichen Bildungssystems kontrastiert mit demographischen Entwicklungsszenarien – dies bietet Chancen zur Inklusion, jedoch auch neue Exklusionsrisiken. Beispielsweise sind Übergänge nach wie vor problembehaftet, noch immer absolvieren wenige Jugendliche mit einer Behinderung eine betriebliche Berufsausbildung.

Mit dem Blick in die Zukunft wird auf dieser Fachtagung die Rolle der Verknüpfung unterschiedlicher Bildungsorte fokussiert. Im Sinne der UN-BRK unterstützen sich beispielsweise kooperierende Unternehmen und (Berufliche) Schulen gegenseitig durch ein Voneinander lernen. Institutionen, die inklusive Ausbildung und Arbeit ermöglichen, bedürfen darüber hinaus der gezielten Weiterbildung ihrer Mitarbeiter*innen. Menschen mit Behinderung selbst können durch die Optimierung der (digitalen) Barrierefreiheit einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen über berufliche Bildung erhalten.

Die Fachtagung beschäftigt sich daher mit ganz unterschiedlichen Facetten der beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Expert*innen aus Theorie und Praxis diskutieren Forschungsergebnisse und good-practice-Beispiele.