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Respektive
Bilanz und Zukunftsperspektive der Integration
durch Bildung, Arbeit und Beruf in der Region

 

Jeweils vor Ort leistet Berufliche Bildung Beiträge zur gesellschaftlichen Integration von Individuen mit heterogenen Voraussetzungen und Lebenslagen. Dazu bedarf es der Vielfalt beruflicher Bildung in regionaler Nähe und der Berücksichtigung der Vielfalt von Zielgruppen durch integrierend wirkende berufliche Lernorte. Teils ist dies respektable Praxis und teils bleibt dies große Gestaltungsaufgabe. Beides zu betrachten, dazu wollen die 19. Hochschultage Berufliche Bildung 2017 einladen. Die gemeinsame Reflexion über die Leistungen der Beruflichen Bildung respektive das gemeinsame Vordenken der Gestaltungsoptionen für die Berufliche Bildung sind das leitende Motiv. Folgende Leitfragen dienen zur Veranschaulichung  der Schwerpunkte des Rahmenthemas:

  • Forderungen nach Inklusion, Bewältigung von Migration, Berücksichtigung von Diversität u. a. münden didaktisch in Konzepte individueller Förderung in der Beruflichen Bildung. Berufliche Standards normieren dagegen gewünschte Qualität und sichern Anschlussfähigkeit im Erwerbsleben. Leistung und Herausforderung, Anstrengung und Bereicherung Beruflicher Bildung wird durch die Balance dieser Ansprüche markiert. Wie gelingt individuelle Förderung in standardisierter Beruflichkeit, die Perspektiven für einen eigenen Lebensweg bietet? (Integration und Bildung)
  • Gerade „in der Fläche“ ist der Erhalt der Vielfalt von berufsbildenden Strukturen schon ein greifbares Problem. Berufliche Aus- und Weiterbildung präsent vor Ort zu haben, ist aber ein Baustein für gesellschaftliche Teilhabe. Wirtschaftlich kann in ländlichen Regionen ein Fachkräftemangel in bestimmten Berufsgruppen zugleich mit einem Mangel an adäquaten Ausbildungsangeboten zusammentreffen und sich wechselseitig bestärken. Wie können Regionen verantwortlich die Zukunft der Berufsbildungsstrukturen vor Ort gestalten? Was können Regionen voneinander lernen? (Beruf und Region)
  • Die Zukunft der Beruflichkeit in Deutschland wird mit durch die Zukunft der Arbeit und deren politische Rahmung bestimmt. Digitalisierung von Produktion und Information, nachhaltiges und faires Wirtschaften, kommunizierende Maschinen und computergesteuerte Menschen, europäische und internationale Einflüsse sind mögliche Stichworte für eine neue Qualität. Das gilt branchenbezogen in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen für die Fachkräfte, übergreifend auch für das pädagogische Personal der Berufsbildung. Welche Entwicklungen und Trends können wir antizipieren und wie gewinnen wir pädagogische Fachkräfte, die helfen, sie zu bewältigen? (Arbeit und Beruf)